Er ist allein,
die Nacht ist schon spät.
Er geht online.
Nichts Neues da steht.
Wo sind die Pillen,
um trendy zu chillen?
Wie wär’s im Bett
mit dem iPad?
Das Smartphone her!
Der Akku ist leer.
Und jede Uhr
in Schneckenspur.
Er fühlt sich ganz klein
wie vom Winde verweht.
Er ist so allein,
wie’s gar nicht mehr geht.
Er schaut sich um.
Ne Flasche Rum,
um nichts mehr zu spürn?
Doch lieber ein Buch,
um Träume zu schürn?
Noch besser ein Gesuch
mit zitterndem Mund
zum Himmel geschickt:
Ist wer im Sternenrund?
Dass er mein Herz zu Tode drückt!
Umsonst gefleht.
Abel ruft Kain.
Er ist so allein,
wie’s gar nicht mehr geht.